Hey Leute!
Ich komme kaum zum schreiben, da ich den meisten Leuten total viel schreibe und das benötigt schon mindestens 30 Minuten. Also es tut mir wirklich sehr Leid, Leute, wenn ich euch mal für eine längere Zeit nicht schreibe. Aber ihr könnt euch sicher sein, dass ihr ganze Seiten per E-Mail bekommt und mit Informationen & Erlebnisberichte überschüttet werdet, wenn ich euch eine E-Mail schreibe. Ansonsten werde ich auch häufiger Blogeinträge verfassen, damit alle etwas davon haben.
Gestern war bei uns zu Hause die YFU Orientation Post Arrival. Das war die erste Orientation von dreien. Es waren insgesamt 7 Austauschschüler hier: 4 von Deutschland, 1 von Thailand, 1 von Kasachstan und 1 von China. Dann waren noch die Gasteltern da, also war es full house bei uns zu Hause… 🙂 Übrigens war das eine Mädchen aus Kasachstan und das andere Mädchen in Deutschland auf einer Schule und das Mädchen aus China war mit einem Jungen aus Deutschland auf einer Schule. Das Mädchen aus China und der Junge aus Deutschland mussten ca. 5 Stunden für die Orientation fahren. Das ist echt super lange…
Aber es war wirklich soooo toll. Es war so super die anderen Austauschschülern kennenzulernen und mehr über ihre Länder zu erfahren. Das war eine echt super Erfahrung und hat mir Spaß gemacht. Was vielleicht doof war, dass die Orientation schon um 15 Uhr geendet hat und man keine Zeit hatte sich noch länger mit allen zu unterhalten. Die Gasteltern von der chinesischen Austauschschülerin sowie die Gastmutter einer deutschen Austauschschülerin haben die Orientation geleitet.
Auf unser Orientation haben wir über verschiedene Dinge geredet. Zum Beispiel über die Werte unserer Gastfamilie und den Austauschschülern. Was denkt die Gastfamilie über das Aufräumen des Zimmers? Erlaubt mir meine Gastfamilie so oft am PC zu sitzen wie ich will? Naja, wir mussten uns zunächst ausdenken, wie unsere Gastfamilie wohl dazu steht bevor wir das aufgelöst haben. Dann kam noch ein Sheriff vorbei um uns die Dinge über sexuelle Belästigung zu erklären und zu wem wir gehen können, wenn wir Hilfe brauchen.
Dann haben wir noch kurz über die neuen Freunde in den USA geredet und danach einige Sachen über die Werte der Gastfamilie und den Austauschschülerin aufgelöst. Es gab übrigens zum Lunch echt viel zu essen. Jeder hat etwas zu essen mitgebracht und das war echt super viel und zum Nachtisch gab es auch einiges.
Es gab auch Curry mit Reis… mhmm… hab ich schon lange nicht mehr gegessen und meine Mutter in Deutschland hat das auch manchmal gemacht. Es hat wirklich gut geschmeckt! Ich werde hier echt dick. 😆
Ja, die Orientation war schon toll! 😀 Leider war sie viel zu kurz, aber es war echt toll. Wir deutschen Austauschschüler mussten auch Englisch miteinander sprechen, aber es war gar nicht mal so schlecht. 🙂
Okay, nach der YFU Orientation gab es noch ein Spaghetti Dinner an meiner Kirche. Das war mal wieder ein Youth Project und das Geld für das Spaghetti Dinner ging an die Jugendlichen. Die Jugendlichen und Kinder mussten sich gleich anziehen – schwarze Hose und ein weißes Shirt. Eigentlich war es ganz lustig… Wir mussten alles machen – von dekorieren über servieren bis zum kochen. Naja, okay! Ich gib’s ja zu… ich hab nicht sooo viel gemacht. Ich habe nur serviert… Ich hatte einfach nicht so viel Zeit wegen der YFU Orientation… Ich musste auch backen und so. Einfach no time! 😉
Das servieren war eigentlich ganz lustig, allerdings war’s schon ein bisschen stressig. Aber es war eine ganz gute Erfahrung mal ein „Möchtegern-Kellner“ zu sein. 😆
Heute musste ich wieder zur Kirche gehen, allerdings ist nichts spannendes passiert.
So… ich gehe mal langsam schlafen. Ich habe morgen Schule und ich kann jetzt auch nicht mehr sooo viel schlafen, weil ich so früh aufstehen muss. Sorry an alle, die noch auf eine E-Mail von mir warten. Ich schreibe euch sobald ich kann, wahrscheinlich morgen (oder übermorgen für euch).
Liebe Grüße
Steffi
September 21, 2009 at 6:23 a.m. | Allgemein
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